„Nebel im Hirn“

„Nebel im Hirn“, so hieß die Fortbildungsveranstaltung im Rahmen der „Medizinischen Woche“ in Baden-Baden, die ich am 1. November besuchte.
Seit vielen Jahren findet diese Veranstaltung in Baden-Baden statt. Das diesjährige Leitthema lautete „Effizienz durch nachhaltige Medizin“.
Im Eingangsvortrag betonte Dr. med. Hans-Peter Friedrichsen (Fachlicher Leiter der Medizinischen Woche): „Wir brauchen keine Poly Pill, sondern eine individuelle, effektive Medizin, um die Gesundheit zu optimieren“.
Die beiden Referenten Dr. med. R. Oettmeier und ZA Dr. Josef Vizkelety von der Alpsteinklinik Gais (CH) führten gut gegliedert durch das Thema und brachten eine erhebliche Vielfalt von Möglichkeiten für die tägliche Praxis, um den Nebel zu entfernen.
Am Ende der Veranstaltung stellt sich für mich die Frage, wie diese neuen Erkenntnisse zusammen mit den bisherigen Möglichkeiten im Alltag umgesetzt werden können.

Sympotmatik

  • „Nebliges Gefühl“ im Kopf
  • Mentale Verwirrung
  • Eingeschränkte Urteilsfähigkeit
  • Schlechtes Kurzzeitgedächtnis
  • Konzentrationsstörungen
  • Vergesslichkeit
  • Schlafprobleme
  • Müdigkeit
  • Stimmungsschwankungen
  • Antriebslosigkeit

Masterkurs Osteopathie unter dem Motto “Ernährung und Viszerale Osteopathie”

“Ernährung und Viszerale Osteopathie” lautete das Motto des Masterkurses Osteopathie der DGOM vom 26.-28. August in Mannheim – eine vielfältige Themenvielfalt, den ich zusammen mit dem Orthopäden und Osteopathie-Lehrer A. Galeazzi abhielt.
Was liegt näher als von der Aufnahme von Speisen durch den Mund, den Weg bis zur Ausscheidung zu verfolgen, um bei funktionellen Störungen mit osteopathischen Methoden eingreifen zu können.
Dabei ist aber die vielfältige Kenntnis nicht nur der Verdauungsorgane erforderlich. Denn nicht nur die Weiterbeförderung des Speisebreis durch einen muskulären Akt spielt eine Rolle. Mannigfache Enzyme – für die Kohlenhydrate 27 – stehen zur Verfügung. Aber die oft unterschätzten Darmbakterien bauen dafür 200 Verdauungshilfen auf.
Themen wie Silent Inflammation oder Leaky Gut kamen zur Sprache. Ebenso das Basiswissen zu den Mikrobiota und die verschiedensten Unverträglichkeiten.
Eingehend wurde über das Fasten gesprochen, Schwerpunkt: MayrPrevent®, also das Heilfasten nach F.X. Mayr mit der positiven Wirkung der Regeneration des Verdauungstrakts.
Theorie wechselte sich ab mit praktischen Übungen zum autonomen Nervensystem. Wie behandelt man die Sphinkteren, die Leber, das Enterohepatische System. A. Galeazzi wusste auf alles die Antwort. Und zum Schluss gab es noch interessante Diskussionen zum Thema Atmen.

Mayr-Prevent-Fortbildung „Gesunder Bauch und starkes Selbst“

Die Zeit der Zoom-Meetings ist vorbei. Wir dürfen uns wieder bei Präsenzmeetings treffen. Die Internationale Gesellschaft hatte als Veranstaltungsort das wunderbare Schloss Leopoldskron in Salzburg ausgewählt.
Themen der drei Tage waren u. a. „Schmerz und FX-Mayr-Therapie“. Aus dem Erzgebirge war als Dozent Dr. Malchow angereist.
Der Vorsitzende der Gesellschaft, Dr. S. Fegerl, sprach zu „Post-Covid, Long-Covid und die Medizin nach F.X. Mayr“. Die manuelle Bauchbehandlungen wurden mit den Teilnehmern durchgeführt und die diagnostischen Zeichen in Erinnerung gebracht. Der ärztliche Blick sollte geschärft werden.
In Theorie und Praxis zeigte Dr. Ingrisch die Atmung als „Game-Changer“ vor. Außerdem die Polyvagal-Theorie nach Steven-Porges und deren Anwendbarkeit. Sehr vielseitig baute er in sein Programm Akupunktur, Osteopathie und die Feldenkrais-Methode ein.
Frau Zöch-Schüpbach kam aus der Schweiz (St. Gallen) und trug ihren Anteil als Psychotherapeutin und Psychologin mit Entspannungs- und Achtsamkeitsübungen in Theorie und Praxis bei.
Eine rundum gelungene und lehrreiche Veranstaltung.

Foto im Uhrzeigersinn von oben links: Dr. Fegerl (Vorsitzender). Schloss Leopoldskron; die drei Referenten: v.l.n.r. Frau Zöch-Schüpbach, Dr. Udo Ingrisch, Dr. Sepp Fegerl; wunderschöne Kulisse einer gelungenen Fortbildung.

Ein Jahr der Fortbildungen zum Wohl der Patienten

Wer rastet der rostet, oder: auch während der Pandemie gibt es interessante Fortbildungsmaßnahmen. So konnte ich u. a. die Qualifikation „Spezialist für Mikrobiologische Therapie“ erwerben. Interessantes und Neues war in den Fortbildungen der „Mikroimmuntherapie“ zu erfahren. Es ist einfach so, dass man ständig neue Impulse erhält, die sich in der täglichen Praxis zum Wohl der Patienten anwenden lassen.

Referent der DGOM zum Thema „Ernährung und Osteopathie“

Zusammen mit dem Orthopäden und Osteopathen Alfred Galeazzi (Deutsche Gesellschaft für Osteopathische Medizin) referierte ich zum Thema „Ernährung und Osteopathie“ in der Zeit vom 18.-20. Juni 2021.

Ernährung in seiner Vielseitigkeit wirkt sich auf das Gesamtsystem Mensch aus. Osteopathie kann zweifellos Verdauung auf vielen Ebenen beeinflussen. Die Ebene der biochemischen Regulationen im Darmrohr selbst – gesteuert durch das enterische Nervensystem – kann aber nur indirekt beeinflusst werden. Entsprechend stellt dieser Postgraduiertenkurs bewährte und neue osteopathische Techniken vor.

Im Kurs wurden zuerst die Basics der Ernährung vorgestellt. Ganz besonders wurde eingegangen auf Säure-Basen-Haushalt, Mikrobiota und Dysbiose sowie multiple Formen der Unverträglichkeiten sowie Silent Inflammation und Leaky Gut, auch mit ihren Behandlungsmöglichkeiten. Das Fasten mit den verschiedenen Methoden inklusive dem Fastenstoffwechsel wurde intensiv besprochen und diskutiert.

Teilnahme am 6. Münchner Symposium für Haltungs- und Bewegungssteuerung

Das 6. Münchner Symposium für Haltungs- und Bewegungssteuerung war erneut ein Höhepunkt in meinem reichlich bestückten Fortbildungskalender im Jahre 2019.
Die Themen der Veranstaltung bewegten sich hochaktuell um das Gleichgewicht als Regelsystem, ob beim Training und Sport oder am Arbeitsplatz.
Der Präsident der Veranstaltung, Dr. Gregor Pfaff prägte den Begriff: „Neuro-myofasziale strukturelle und psycho-emotionale Balance“. Als Referent konnten wir u. a. begrüßen: Dr. Robert Schleip, München, der vielen als Faszienforscher bekannt ist – er gab seine neuesten Kenntnisse bekannt (die „black-roll“ von ihm erfunden, ist ja fast schon in jeder Sporttasche), Gleichgewichtsforscher Prof. Dr. Wolfgang Taube aus Fribourg/Schweiz, aber auch die Tennisspielerin Julia Görges, Regensburg, derzeit beste deutsche Tennisspielerin.

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