Mayr-Prevent-Fortbildung „Gesunder Bauch und starkes Selbst“

Die Zeit der Zoom-Meetings ist vorbei. Wir dürfen uns wieder bei Präsenzmeetings treffen. Die Internationale Gesellschaft hatte als Veranstaltungsort das wunderbare Schloss Leopoldskron in Salzburg ausgewählt.
Themen der drei Tage waren u. a. „Schmerz und FX-Mayr-Therapie“. Aus dem Erzgebirge war als Dozent Dr. Malchow angereist.
Der Vorsitzende der Gesellschaft, Dr. S. Fegerl, sprach zu „Post-Covid, Long-Covid und die Medizin nach F.X. Mayr“. Die manuelle Bauchbehandlungen wurden mit den Teilnehmern durchgeführt und die diagnostischen Zeichen in Erinnerung gebracht. Der ärztliche Blick sollte geschärft werden.
In Theorie und Praxis zeigte Dr. Ingrisch die Atmung als „Game-Changer“ vor. Außerdem die Polyvagal-Theorie nach Steven-Porges und deren Anwendbarkeit. Sehr vielseitig baute er in sein Programm Akupunktur, Osteopathie und die Feldenkrais-Methode ein.
Frau Zöch-Schüpbach kam aus der Schweiz (St. Gallen) und trug ihren Anteil als Psychotherapeutin und Psychologin mit Entspannungs- und Achtsamkeitsübungen in Theorie und Praxis bei.
Eine rundum gelungene und lehrreiche Veranstaltung.

Foto im Uhrzeigersinn von oben links: Dr. Fegerl (Vorsitzender). Schloss Leopoldskron; die drei Referenten: v.l.n.r. Frau Zöch-Schüpbach, Dr. Udo Ingrisch, Dr. Sepp Fegerl; wunderschöne Kulisse einer gelungenen Fortbildung.

Ein Jahr der Fortbildungen zum Wohl der Patienten

Wer rastet der rostet, oder: auch während der Pandemie gibt es interessante Fortbildungsmaßnahmen. So konnte ich u. a. die Qualifikation „Spezialist für Mikrobiologische Therapie“ erwerben. Interessantes und Neues war in den Fortbildungen der „Mikroimmuntherapie“ zu erfahren. Es ist einfach so, dass man ständig neue Impulse erhält, die sich in der täglichen Praxis zum Wohl der Patienten anwenden lassen.

Referent der DGOM zum Thema „Ernährung und Osteopathie“

Zusammen mit dem Orthopäden und Osteopathen Alfred Galeazzi (Deutsche Gesellschaft für Osteopathische Medizin) referierte ich zum Thema „Ernährung und Osteopathie“ in der Zeit vom 18.-20. Juni 2021.

Ernährung in seiner Vielseitigkeit wirkt sich auf das Gesamtsystem Mensch aus. Osteopathie kann zweifellos Verdauung auf vielen Ebenen beeinflussen. Die Ebene der biochemischen Regulationen im Darmrohr selbst – gesteuert durch das enterische Nervensystem – kann aber nur indirekt beeinflusst werden. Entsprechend stellt dieser Postgraduiertenkurs bewährte und neue osteopathische Techniken vor.

Im Kurs wurden zuerst die Basics der Ernährung vorgestellt. Ganz besonders wurde eingegangen auf Säure-Basen-Haushalt, Mikrobiota und Dysbiose sowie multiple Formen der Unverträglichkeiten sowie Silent Inflammation und Leaky Gut, auch mit ihren Behandlungsmöglichkeiten. Das Fasten mit den verschiedenen Methoden inklusive dem Fastenstoffwechsel wurde intensiv besprochen und diskutiert.

Teilnahme am 6. Münchner Symposium für Haltungs- und Bewegungssteuerung

Das 6. Münchner Symposium für Haltungs- und Bewegungssteuerung war erneut ein Höhepunkt in meinem reichlich bestückten Fortbildungskalender im Jahre 2019.
Die Themen der Veranstaltung bewegten sich hochaktuell um das Gleichgewicht als Regelsystem, ob beim Training und Sport oder am Arbeitsplatz.
Der Präsident der Veranstaltung, Dr. Gregor Pfaff prägte den Begriff: „Neuro-myofasziale strukturelle und psycho-emotionale Balance“. Als Referent konnten wir u. a. begrüßen: Dr. Robert Schleip, München, der vielen als Faszienforscher bekannt ist – er gab seine neuesten Kenntnisse bekannt (die „black-roll“ von ihm erfunden, ist ja fast schon in jeder Sporttasche), Gleichgewichtsforscher Prof. Dr. Wolfgang Taube aus Fribourg/Schweiz, aber auch die Tennisspielerin Julia Görges, Regensburg, derzeit beste deutsche Tennisspielerin.

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Kursteilnahme Säuglings- und Kinder-Osteopathie

Ein weiterer Baustein zur Säuglings- und Kinder-Osteopathie fand statt in der Zeit vom 10.-12. November in Mannheim unter Leitung von Prof. Jane Carreiro (Vice President for Health Affairs & Dean of the College of Osteopathic Medicine, University of New England).
In diesem Kurs ging es vor allem um die Entwicklung der Sensomotorik, der Denkvorgänge und des Verhaltens im Säuglings und Kleinkindesalter. Ausführlich ging Prof. Carreiro auf die Fähigkeit der Reizaufnahme von Kleinkindern und Säuglingen ein. Wie ist die motorische Entwicklung, was folgern wir daraus in der sensorischen und kognitiven Entwicklung.

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Ein weiterer Meilenstein in der Ausbildung zum Spezialisten für Kinder-Osteopathie

Heiß war es in Berlin vom 28.-30. Juni, als die Dozentin Heather Ferrill, Professorin der Rocky Vista University, Colorado, den Kurs für Kinder-Osteopathie in der Immanuelkirchstraße abhielt. Bei nahezu 40 Grad Celsius schulte sie die Kursteilnehmer für Krankheitsbilder aus dem Gebiet der HNO. In Theorie und Praxis wurde hauptsächlich rezidivierende akute bzw. chronische Otitis media, sowie Sinusitis, aber auch Sprachentwicklungsstörungen aufgezeigt und eingeübt. Als Assistent fungierte Alfred Galeazzi, kommissarischer Leiter der Orthopädischen Klinik St. Goar, damit bei der in englischer Sprache geführten Fortbildung kein wesentlicher Punkt verloren ging.